Valentinstag

Valentinstag

Valentinstag gleich Blumentag. Jedes Jahr beglücken Männer am 14. Februar Frauen mit Blumen. Um den Ursprung des Valentinstags und des Blumenschenkens ranken sich viele Legenden. Eine der bekanntesten Legenden geht auf den katholischen Bischof Valentin von Terni zurück. Er soll im dritten Jahrhundert n. Chr. verliebte Paare trotz Verbot des Kaisers Claudius II. getraut haben. Den frisch Verheirateten soll er anschließend Blumen aus seinem eigenen Garten geschenkt haben.

UM DEN VALENTINSTAG RANKEN SICH VIELE VERSCHIEDENE LEGENDEN

In England und Frankreich geht der Valentinstag auf die Annahme zurück, dass der 14. Februar den Beginn der Paarungszeit der Vögel darstellt. So steht der Tag für das Erwachen der Frühlingsgefühle. Einer weiteren Legende zufolge, wurden der römischen Göttin Juno, Schützerin von Ehe und Familie, jeweils am 14. Februar Blumenopfer gebracht. Daraus ergab sich der Brauch, Frauen an dem Tag mit Blumen zu beschenken.

Eine weitere Legende geht auf einen alten Volksglauben zurück. Demnach heiraten Frauen den Mann, den sie am Valentinstag als erstes erblicken. Heiratswillige Männer überbringen ihrem Schatz deshalb schon früh morgens einen Blumenstrauß.

Es hält sich auch das Gerücht, der Valentinstag sei bloß eine Erfindung der Blumenindustrie. Wir können den Ursprung an dieser Stelle nicht aufklären. Stattdessen klären wir auf, welche beliebten Blumen für was stehen.

ValentinstagVALENTINSTAG IN ANDEREN LÄNDERN

Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die Vereinigten Staaten, und er kam so durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in den westlichen Teil Deutschlands; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“. Allgemein bekannt wurde der Valentinstag durch die vor dem 14. Februar verstärkt einsetzende Werbung der Floristen und der Süßwarenindustrie.

Auch in Deutschland sind Blumen nach wie vor die häufigsten Geschenke am Valentinstag. Allein zum Valentinstag 2013 transportierte die Lufthansa Cargo 1000 Tonnen Rosen nach Deutschland.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen die Männer mit Schokolade. Auch junge Mädchen nehmen diesen Tag zum Anlass, ihren Angebeteten Schokolade zu schenken, die sie bestenfalls selbst gemacht haben. Dafür dürfen sie dann einen Monat später am White Day weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten.

In Südkorea gibt es zusätzlich zum Valentinstag und White Day noch den Black Day: wer am 14. Februar und am 14. März leer ausging, betrauert dies am 14. April und isst Jajangmyeon (자장면), Nudeln mit schwarzer Soße.

Mittlerweile erfreut sich dieser Tag auch in der Volksrepublik China bei jungen, am westlichen Lebensstil ausgerichteten Chinesen zunehmender Beliebtheit. Es gibt in China jedoch auch ein Pendant zum Valentinstag, der Qixi genannt und am siebten Tag des siebten Monats nach dem chinesischen Mondkalender gefeiert wird. Dieser ist auch in Japan unter dem Namen Tanabata bekannt. Dort wird er allerdings am 7. Juli gefeiert.

In Brasilien wird der Tag der Liebenden (Dia dos Namorados) am 12. Juni gefeiert. Dabei machen sich die Liebespaare kleine Geschenke.

In Italien treffen sich die Liebespaare meist an Brücken oder auch Gewässern. Dort sind häufig Vorrichtungen angebracht, an denen man z. B. ein Fahrrad anschließen kann. Diese werden zweckentfremdet, indem einfach ein sogenanntes „Liebesschloss“ angebracht wird. Auf das Schloss schreiben die Liebenden ihre Initialen, manchmal mit Datum, bei großen Schlössern sieht man sogar aufgeklebte Fotos des Paares. Dieses Schloss wird angeschlossen, dann werfen die beiden jeder einen Schlüssel ins Wasser und wünschen sich dabei etwas. Obwohl die Wünsche danach nicht geäußert werden sollen, wünschen sich die meisten, die ewige Liebe gefunden zu haben.

In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man – meist anonym – denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt.

In Südafrika wird der Tag auch als öffentliches Fest gefeiert. Es ist dort Brauch, Kleidung in den Farben Weiß und Rot für die Reinheit und Liebe zu tragen.

In Saudi-Arabien steht der Valentinstag auf der Verbotsliste des islamischen Rechts. Der Kauf von Dingen, die sich als Valentinstaggeschenk eignen, ist einige Tage vorher verboten, so z. B. rote Rosen. In Thailand ist der Valentinstag nicht verboten, es wird aber auf die geltenden Gesetze wie das Verbot des Austauschs von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit geachtet. Dennoch feiern die meisten Jugendlichen diesen Tag, in Bangkok gibt es deshalb eine Ausgangssperre für Minderjährige ab 22 Uhr.

DIE BEDEUTUNG VON BLUMEN UND IHRER FARBEN

Der Klassiker unter den Blumengeschenken ist die Rose. Sie steht für Liebe. Je nach Farbe variiert die Bedeutung: Die Rote Rose steht für leidenschaftliche Liebe, eine rosafarbene Rose für Jugend und Schönheit, und die weiße Rose für Leidenschaft, Treue und Unschuld. Rosen können aber auch negative Dinge assoziieren: schwarze Rosen signalisieren Trauer und Schmerz, während gelbe Rosen in den meisten Fällen Neid und Untreue symbolisieren.

Ebenso wie die Rose steht auch die Tulpe für Liebe und Zuneigung. Dabei gilt: Je dunkler die Blume, desto größer die Leidenschaft. Darüber hinaus bedeutet das Verschenken von roten Tulpen eine Liebeserklärung, während blaue Tulpen für Treue stehen.

Die Ranunkel hat aufgrund ihrer Blattform auch den Namen Hahnenfuß bekommen. Mit ihren gefüllten Blüten steht sie für Attraktivität und Anziehungskraft. Ein Strauß Ranunkeln sind somit auch immer ein Kompliment des Mannes an die Frau.

Die Hyazinthe kann viele Farben annehmen. Viele Farben im Frühling in vielen zarten Farben blühenden Hyazinthen bedeuten Wohlwollen. Unter Liebenden können die süßlich duftenden Pflanzen den Wunsch nach mehr Zuneigung oder ein Treueversprechen signalisieren.

Zum Schluss, die Lilien: Sie sind ein Zeichen für Reinheit und Süße.

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